Häufig gestellte Fragen

- Warum sollte ich Karate ausgerechnet bei euch trainieren?

 In unserem Dōjō spielt der sportliche Aspekt natürlich eine große Rolle: allgemeine Fitness, Beweglichkeit, Ausdauer etc. Allerdings ist er nicht Hauptziel unseres Trainings! Wichtiger als die ‚körperlichen Herausforderungen‘ sind uns die ‚mentalen Aspekte‘ des Karate, die für uns den eigentlichen Sinn im Karate ausmachen: richtiges Einschätzen von Situationen, Deeskalations-Methoden, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschulung, aber auch Einblicke in den eigenen Charakter und Verhalten.

 

- Was für ein Karate wird bei euch gemacht?

 Wir trainieren Karate des Shōtōkan-Stils. Diese Stilrichtung wurde von Funakoshi Gichin in Okinawa (Japan) entwickelt. Der Shōtōkan-Stil ist der am weitesten verbreitete auf der Welt. Funakoshis Sohn Gigō Yoshitaka ist für die heute sehr typischen tiefen Stände dieser Stilrichtung verantwortlich.

 

- Wo bzw. von wem hat euer Trainer Karate gelernt?

 Franz Scheiner, unser Cheftrainer, hat in der TGW unter Dr. Peter Langer und Dr. Bernd Amerian Karate gelernt. Als er 1980 selbst Cheftrainer wurde, erweiterte er seinen Horizont und lernte unter Hilmar Fuchs (heute: 8. Dan Karate, Kobudō, Tai Chi, Qui Gong), der ihn dann zu seinem eigenen Lehrer, Roland Habersetzer nach Straßburg (heute: 9. Dan Karate und Begründer des Stils Tengu-Ryū) mitnahm.

 

- Wie schnell kann ich Gürtelprüfungen machen?

 Das hängt natürlich von vielen Faktoren ab, zu allererst vom eigenen Einsatz. Wenn man zweimal in der Woche zum Training kommt, ist es realistisch, davon auszugehen, dass man eine Gürtelprüfung pro Jahr „schafft“. Allerdings wird die Zeitspanne zwischen den einzelnen Gürtelgraden länger, je höher der Gürtel wird.

 

- Geht ihr auch auf Wettkämpfe?

 Nein, unser Verein nimmt nicht mehr an Wettkämpfen teil. Von den 70er bis in die 90er war die Karate-Abteilung der TGW in Wettkämpfen sehr erfolgreich. Seit den 90er orientierte sich unser Cheftrainer allerdings weg vom Sportkarate und hin zu den Wurzeln des Karate.

 

- Wann kann ich am besten anfangen?

 Wann immer du willst! Im Moment haben wir keine eigenen Anfängerkurse, aber keine Sorge: wenn du anfängst, wird immer jemand da sein, um sich um dich zu kümmern.

 

- Kann ich einfach mal vorbeischauen?

 Natürlich! Schnuppertraining ist jederzeit erwünscht, ganz egal, ob du neu anfängst, wieder anfängst oder dich einfach neu orientieren möchtest.

 

- Was für ein Equipment brauche ich für das Training?

 Wenn du erstmal schnuppern willst, dann reicht es, wenn du bequeme Sportkleidung trägst, z.B. eine Jogginghose und ein T-Shirt. Wenn du länger dabei bist, brauchst du einen Gi, einen weißen Anzug aus Baumwolle. Hier gibt es sehr viele Varianten, die vor allem davon abhängen, wieviel Geld man bezahlen möchte. Grob gesagt, je fester der Anzug desto teurer.

 

- Wie oft kann/darf/solle ich trainieren?

 Gerade als Anfänger sollte man versuchen, möglichst oft zu kommen, damit die Grundlagen schnell erlernt werden. Du kannst bei uns zweimal die Woche trainieren. Dazu kommen diverse Lehrgänge, die Franz Scheiner, unser Cheftrainer ebenfalls anbietet.

 

- Ab welchem Alter und bis zu welchem Alter kann ich Karate bei euch trainieren?

 Ab Grundschulalter sind Kinder bei uns im Kindertraining willkommen. Nach oben besteht aber keine Grenze: Karate kann, mit gewissen Zugeständnissen, bis ins hohe Alter trainiert werden. Im Gegenteil: das Training hält sowohl körperlich als auch geistig fit!

 

- Ist das Karate-Training gefährlich?

 2003 wurde Karate von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einem „gesundheitsfördernden Sport“ erklärt und nur 0,3 % aller Sportunfälle finden in der Sportart Karate statt! Techniken und auch Partnerübungen werden bei uns immer dem Können und den Eigenschaften der Trainierenden angepasst!

 

- Wie fit muss ich sein, um Karate anfangen zu können?

 Große körperliche Fitness ist nicht nötig – das kommt alles mit dem Training, wenn man fleißig ist. Und die geistige Fitness kommt auch mit der Zeit. Am Anfang erscheinen die Techniken und Kombinationen noch sehr kompliziert, aber wir können versprechen, dass sich das bald ändert.

 

- Kann ich Tai Chi bzw. Kobudo auch ohne Karate machen?

 Natürlich! Unsere Tai Chi Gruppe hat zwar gewisse Überschneidungen mit der Karate-Gruppe, aber nicht 100%. Um Tai Chi machen zu wollen, braucht es keinerlei Vorkenntnisse!

Kobudō kann theoretisch auch ohne Vorkenntnisse aus anderen Kampfsportarten angefangen werden, aber man sollte natürlich beachten, dass das sehr schwer ist und das gewisse Grundlagen von Vorteil sind.

TGW, Sportverein Würzburg, Turngemeinde Würzburg 1848 e.V., Abteilung Karate

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Cheftrainer und Abteilungsleiter:
Franz Scheiner

 
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Kasssenwart
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