FE: Bayerischer Fechterverband beim „COEUR D’ESCRIME“ ausgezeichnet
„Bavarian Open“ gewinnen beim Innovations-Wettbewerb des Deutschen Fechter-Bundes den dritten Platz
Der DFB feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen – ein großartiges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass wurde zum ersten Mal der Innovations-Wettbewerb „COEUR D’ESCRIME – Fechten mit Herz und Leidenschaft“ ausgeschrieben. Schließlich lebt das Fechten nicht zuletzt vom Engagement und der Kreativität der Vereine und Verbände, die sich mit vielen Aktionen und Ideen für ihre Sportart einsetzen. Und genau diese Einsatzbereitschaft sollte nun entsprechend gewürdigt werden und gleichzeitig Anregungen vermitteln. In den Kategorien Vereins-entwicklung, Kooperationen, Zielgruppenorientiertes Engagement, Fechten und Gesundheit sowie Jugendarbeit konnten sich Vereine und Verbände mit ihren Aktivitäten einbringen.
Über die Preisträger entschied eine hochkarätige Jury, bestehend aus Dr. Christoph Bergner, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Claudia Bokel, IOC-Mitglied und Degenfechterin, Tobias Kuhn, Bild am Sonntag-Verlagsleiter und ehemaliger Säbelfechter, Nicolas Limbach, Säbelweltmeister und Aktivensprecher des DFB, Dunja McAllister, Niedersachsens "First Lady" und ehemalige Florettfechterin, sowie Gordon Rapp, Präsident des Deutschen Fechter-Bundes.
Ein bayerisches Projekt – das internationale Schülerturnier „Bavarian Open“
In den Kategorien Vereins- bzw. Verbandsentwicklung und Zielgruppenorientiertes Engagement nahm der BFV mit seinem internationalen Schülerturnier „Bavarian Open“ teil. Das Turnier als länderübergreifendes Schülerturnier in allen Waffen überzeugt durch hohe Qualität in Bezug auf Technik, Kampfrichter und Rahmenprogramm. Durch die Rotation durch die bayerischen Bezirke werden sowohl die Vereine selbst als auch ihre Zusammenarbeit untereinander gestärkt. Zudem ist das Turnier ein Saisonhöhepunkt für die Schüler, deren Leistung entsprechend gewürdigt wird. Es bietet viel Motivation für den weiteren Fechtweg und damit auch für das „Dabei- und Am-Ball-Bleiben“.
Das ist wichtig, um die Nachwuchsarbeit zu sichern. Die hervorragende Außenwirkung und die positive Entwicklung der Teilnehmerzahlen sprechen für sich.
Großer Erfolg in Würzburg
Die Premiere – zum allerersten Mal wurden im Jahr 2008 die „Bavarian Open“ ausgerichtet. Über 100 junge Säbel-, Florett-, und Degenfechter im Alter von 9-11 Jahren tummelten sich in der geschmückten Sporthalle der TG Würzburg. Für viele war es ihr allererstes Turnier überhaupt. Die großen, silbernen „Open“-Pokale lockten neben der Finalbahn. Dafür gaben die Sportlerinnen und Sportler ihr Bestes, fetzten über die Bahnen, hatten jede Menge Spaß und viele gleichaltrige Gegner zum Fechten. Und es war schon etwas ganz besonderes, am Ende eines anstrengenden Tages eine Urkunde oder einen der glänzenden Pokale in der Hand zu halten – auch für die vielen Zuschauer, Eltern und Trainer, die sich mit den Fechtern freuten. Auf jeden Fall ein toller Erfolg für die Nachwuchsarbeit im Fechtsport, die Organisatoren und die zahlreichen Helfer.
Mit „Herzerl“ und Leidenschaft
Das Turnier mit dem typisch bayerischen „Herzerl“, in dessen Mitte sich alle drei Waffen kreuzen, hat auch die Jury überzeugt. Aus zahlreichen Einsendungen wurde der BFV nun mit Platz 3 beim „COEUR D’ESCRIME“ ausgezeichnet. Im Rahmen der festlichen Preisverleihung im FC Offenbach nahm Martina Radl, Präsidentin des BFV, Urkunde und Preisskulptur entgegen.
Die Initiatoren der „Bavarian Open“ Martina Radl (BFV-Präsidentin) und Peter Hankel (Kommunkation), sowie Co-Autorin Alexandra Hartmann (Pressewartin) freuen sich sehr über den Preis. Ein großes Dankeschön noch mal an die vielen Fechter und Engagierten, die gemäß dem Motto des Wettbewerbs mit Herz und Leidenschaft mittendrin und voll dabei sind, wenn es darum geht, sich für die Sportart Fechten ins Zeug zu legen. Weiter so!
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Dr. Christina Alexandra Hartmann
Bayerischer Fechterverband e.V. | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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23.12.2011
