BBL: TG 1889 Sandhausen vs TGW Blue Sharks 63:78 (20:17; 20:25; 20:22; 3:14)

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BBL: TG 1889 Sandhausen vs TGW Blue Sharks 63:78 (20:17; 20:25; 20:22; 3:14)


BBL: TG 1889 Sandhausen vs TGW Blue Sharks 63:78 (20:17; 20:25; 20:22; 3:14)

Von: MainPost Redaktion

Im elften Anlauf hat es geklappt. Beim ersten Rückrundenspiel haben die Würzburger Zweitliga-Basketballerinnen ihren ersten Saisonerfolg eingefahren. „Die Mannschaft hat ein deutliches Zeichen gesetzt“, freute sich Trainer Gerrit Dworok über den Auswärtserfolg in Sandhausen. Schließlich hatten er und Co-Trainer Christoph Horzella während der kurzen Pause über den Jahreswechsel einiges versucht, um ihr Team endlich in die Erfolgsspur zu bringen. Mit Centerspielerin Janet Hatfield kehrte Würzburgs Top-Scorerin der letzten Jahre nach ihrem halbjährigen Gastspiel bei Erstligist Rhein-Main-Baskets zurück. Entscheidend sei aber auch das viertägige Trainingslager im schwäbischen Filderstadt gewesen, glaubt Dworok: „Man hat deutlich gemerkt, dass wir konditionelle Vorteile hatten“, so der TGW-Coach. Begonnen hatte das Wochenende für die Blue Sharks mit einer Schreckensmeldung: Aufbauspielerin Eva Barthel zog sich im Abschlusstraining am Freitag einen Kreuzbandriss zu. Für sie sprangen in Sandhausen dann aber andere Spielerinnen in die Bresche. Felicitas Schneider und Antonia Werner waren neben Rückkehrerin Hatfield die entscheidenden Akteurinnen. „Beide haben einen Leistungssprung gemacht“, so Dworok. Schneider erzielte 20 Punkte, musste dann aber zu Beginn des vierten Spielabschnitts nach einem Sturz auf den Hinterkopf mit einer Gehirnerschütterung vom Feld. Doch Antonia Werner behielt in der entscheidenden Phase die Nerven und erzielte mit einem Drei-Punkte-Wurf zum 69:62 die wohl entscheidenden Zähler. „Danach haben wir das clever gemacht und unsere Freiwurfchancen genutzt“, so Dworok, den vor dem Vergleich mit Spitzenreiter Bamberg nun aber Personalsorgen plagen. Schließlich wird Schneider wegen ihrer Gehirnerschütterung am kommenden Wochenende fehlen. „Wir werden improvisieren müssen“, so der TGW-Coach.

Würzburg: Hatfield 22, Horvathova 7, Jochimczyk 13, Lauts 2, Merkle, Nöth 5, Schneider 20, Sigloch, Werner 11.

15.01.2012