Kobudô

Die zweite Säule unserer Abteilung ist Kobudo.

In unserem Kobudo-Training üben wir den Umgang mit „alten Okinawa-Bauernwaffen“, dem Schwert und dem Jo. Wir betreiben Kobudo bereits seit den 80er Jahren, wo wir lange Zeit von Hilmar Fuchs unterrichtet wurden. Seinem Engagement ist unser heutiges Niveau zu verdanken. Viele Dinge, die wir damals bereits praktizierten, werden heute von anderen Leuten als ihre eigenen Ideen verkauft, was wie immer ein Zeichen dafür ist, dass auch hier oft der Schein zählt. Wie mit Karate auch, war es Hilmar Fuchs der uns anfangs der 90er Jahre in den CRB brachte, wo wir unter Sensei Habersetzer eine Heimat fanden. Für unser Kobudo gelten die gleichen Kriterien wie für das Karate. Hier es noch leichter möglich, zur eigentlichen Kampfkunst vorzudringen. 

Durch Verzicht auf den sportlichen Wettkampf müssen keine Abstriche an der Technik (Gefährlichkeit) gemacht werden, was das Bewusstsein für die Gefahr in einem wirklichen Kampf erhöht. Zu den Waffen in unserem Kobudotraining gehören der Hanbo, der Bo, die Sai, die Tonfa und die Kama.

Zur Vertiefung und zum besseren Verständnis der japanischen Kampfkünste betreiben wir zusätzlich Jodo mit dem Bokken und dem Jo. Wir wechseln in einem ca. vierteljährlichen Rhythmus die Waffen, so dass innerhalb eines gewissen Zeitraums jede Waffe einmal für eine längere Zeit geübt wird.

Die Haupttrainingszeit ist samstags von 5:30 Uhr bis 7:00 Uhr

Daneben wird nach dem Training am Donnerstag der Umgang mit der jeweiligen Okinawa-Waffe vertieft.

Natürlich sind auch hier Neumitglieder willkommen, die ohne Budoerfahrung sind, wobei jedoch Grundkenntnisse auf jeden Fall von Vorteil sind. Auch hier gibt es, wie im Karate auch, Gürtelprüfungen, die mit der Dan-Prüfung bei Sensei Habersetzer enden können.