Karate

Unser Karate soll es jedem ermöglichen, im Rahmen seiner/ihrer Fähigkeiten das Beste aus sich zu machen. Alter und körperliche Nachteile dürfen kein Hindernis sein, Karate auszuüben. Wir versuchen, mit den verschiedenen Techniken unsere Möglichkeiten unter verschiedenen Gesichtspunkten auszuloten, um uns selbst geistig und körperlich besser zu verstehen und weiterzuentwickeln. Die Bestandteile unseres Karate reichen über das Kihon (Grundschule), Bunkai (praktische Anwendung der Techniken), Kumite (Scheinkampf), und endlich dem Verinnerlichen der einzelnen Techniken. Damit lernt der/die Karateka mit Fleiß, Präzision und Einsatz seine erlernten Fähigkeiten im Ernstfall intuitiv einzusetzen.

Diese Vollendung der Techniken wurden bereits vorher in der Kata (Scheinkampf mit imaginärem Partner) so oft geübt, so dass der Geist flexibel genug wird, um im Ernstfall bestehen zu können. Während die Kata für den Anfänger nur eine Aneinandereihung verschiedener Techniken darstellt, setzen sich im fortgeschrittenen Stadium weitere Kriterien durch, nämlich Wachsamkeit, Spannung, Entspannung, Rhythmus, die alle für einen wirklichen Kampf entscheidender sind als nur die Technik.

Der freie Kampf dient dazu, um sich von der häufig sterilen Form zu lösen und sich freier zu bewegen. Der Zugang zu diesem Verständnis des Karate kann nur durch einen wirklichen Lehrer vermittelt werden, wie wir ihn in Sensei Habersetzer haben und für den es persönlich wichtig ist, dass seine Idee von den alten Werten des Karate auf diese Weise weitergegeben wird.

Unsere Karate-Trainingseinheiten sind grundsätzlich ohne Gürtelbegrenzung. Innerhalb der Trainingseinheit wird, nach Gürtelgraden getrennt, z.B. derselbe Angriff unter verschiedenen Gesichtspunkten bearbeitet.

Zu unseren Trainingseinheiten sind auch Mitglieder anderer Dojos jederzeit herzlich eingeladen. 

Neben unserem Angebot für erwachsene Karateka gibt es noch Kindergruppen, die alle von Karateka geleitet werden, die mit dem gleichen Verständnis Karate betreiben.