Historitsches

History - Basketball und TG Würzburg

Im Jahr 1891 erfand im US-Bundesstaat Massachusetts ein junger Sportlehrer ein Spiel, das im Winter in der Halle betrieben werden konnte. Dr. James Naismith hängte Obstkörbe (engl.: baskets) an die Wand, gab seinen Schülerinnen und Schülern einen ledernen Ball in die Hände und erfand einfache Regeln. So nahm das Basketball-Geschehen seinen Anfang. Heute ist dessen Weltverband FIBA die größte sportliche Vereinigung mit den meisten nationalen Verbänden auf dieser Erde.In Deutschland fasste der Sport erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit den amerikanischen Eroberern richtig Fuß, obwohl bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin auch eine deutsche Mannschaft am Start war. Sie bestand allerdings aus Leichtathleten und Handballern, unter ihnen auch der Sportführer Willi Daume und "der" Würzburger Karl Endres.

 

Die Anfänge bei der TG Würzburg

Bei der TGW fanden sich um 1953 ebenfalls ein paar Leichtathleten und Handballer zusammen, um auf Korbjagd zu gehen. Horst Mayer, inzwischen Ehrenmitglied, und der Mittelstreckler Ferdl Kinstle waren die ersten Abteilungsleiter, die 1957 die erste unterfränkische Meisterschaft feierten, bei wenig Konkurrenz. Ein Jahr später stieß der VfL Würzburg, und damit auch der Verfasser dieser Zeilen zur TGW.

Dabei war ebenso der gebürtige Würzburger Dr. Hans-Dieter Krebs, der zum Jubiläum die Festrede hält. In dieser Zeit begannen auch einige Leichtathletinnen im Rahmen des Wintertrainings Basketball zu spielen. Sie sollten bis in die 70er Jahre zu einer der erfolgreichsten Mannschaften in Süddeutschland werden.

 

Die erfolgreichen 60er

Im Mittelpunkt standen die Nationalspielerinnen Helga Bredenbröcker-Nowitzki, Mutter des NBA-Profis Dirk Nowitzki und später Heide Horst. Ein Meilenstein war der 45:44-Erfolg über den mit Auswahl-Spielerinen gespickten deutschen Meister TV Augsburg am 10. Januar 1965 und damit die erste süddeutsche Meisterschaft, der noch viele folgen sollten. Unter anderen Tom Gossens und Joachim "Longus" Lang betreuten das Team, das mit dem fünften Rang 1968 in der deutschen Endrunde seinen Höhepunkt erreichte. Die Mannschaft schaffte 1971 auch den Sprung in die neu gegründete Bundesliga, die sie jedoch 1972 wieder verlassen musste.Bei den Männern gab es in den 60er und 70er Jahren ebenfalls einen Höhenflug. Als 1964 der viel zu früh verstorbene Darmstädter Zwei-Meter-Mann und Nationalspieler Lutz Nees (Vater der Nationalspieler Tim und Mark Nees) zur TGW stieß und der US-Amerikaner Bill Price das Training übernahm, begann eine fast dreijährige Siegesserie. Sie dauerte bis zum 12. November 1966. Die TGW verlor in diesen Jahren kein Spiel. In der Saison 1967/68 wurde die TGW süddeutscher Meister und stieg in die Bundesliga auf.

 

Eine Nummer zu groß

In dieser Klasse wurden den Würzburgern jedoch schnell die Grenzen aufgezeigt. Im ersten Heimspiel gab es vor über 1000 Zuschauern in der alten TGW-Halle in der Schießhaus-Straße gegen den damaligen deutschen Rekordmeister USC Heidelberg eine 45:82 Niederlage. Mit einem einzigen Pünktchen (remis gegen den USC München - das gab es damals noch, dafür aber keine Dreier) stiegen die Mannen sofort wieder ab, und der freie Fall setzte sich fort.

 

Der Neubeginn der 70er und anschließender Tiefpunkt

Aufwind gab es erst nach Jahren wieder, als die Jugendarbeit unter Hartmut Lang und Dieter Schek sowie mit Abteilungsleiter Hans Süßenguth Erfolge zeitigte. Zeichen der Völkerverständigung setzte die TGW schon damals, mit den vielen ausländischen Spielern, mit Besuchen in Luxemburg und Frankreich, später Trainingslagern in Houlgate (Frankreich) und Pesinok (Slowakei) und natürlich auch jetzt noch mit den weltweit bekannten internationalen Jugendcamps, die Manfred Graus 1994 ins Leben gerufen hat (siehe auch "Camp"). Nach kontinuierlicher Aufbau-Arbeit gab es wieder erste Erfolge. 1975 gewannen die Männer den Bayernpokal, 1976 stiegen sie unter Ludovit Karpil gar in die Zweite Bundesliga auf. Die Frauen spielten in der Regionalliga Süd. Doch auch dieser Höhenflug ging 1979 zu Ende. Die Männer stiegen ab bis in die Bezirksliga Unterfranken, und als auch noch mehrere Jugend-Teams den Verein verließen, war ein Tiefpunkt erreicht. Die Abteilung war auf 60 Mitglieder und drei Mannschaften im Spielbetrieb geschrumpft.

 

Back to the roots

Ende 1984 wurde ein Neuanfang mit einer neuen Führungsmannschaft gemacht. Abteilungsleiter Hans-Jürgen Grellmann gelang es, mit der Sektkellerei Oppmann erstmals einen Sponsor zu finden. Gemeinsam mit Jo und Werner Brust wurde damit begonnen, die Jugendarbeit neu zu strukturieren. 1985 wurde Manfred Graus zum "vorbildlichen Sportler der Stadt Würzburg" gewählt. Die Jugendarbeit unter Herbert Schmidt und Michael Rind wurde forciert. In der Saison 1988/89 rannten wieder 14 Mannschaften mit dem runden Plastik-Spielgerät in vielen Würzburger Hallen herum. Sportlicher Höhepunkt war ein Freundschaftsspiel gegen Islands Nationalmannschaft, das Sigmar Karlsson eingefädelt hatte.

 

1991: Herren 1 in Richtung 2.Liga

1990 hatte die Abteilung 190 Mitglieder und sie war es, die nach der Wende als erste in Unterfranken sportliche Kontakte mit Sportlern aus der DDR aufnahm, mit der Technischen Universität Ilmenau. Damals stieß vom CVJM Würzburg eine der besten weiblichen Jugendmannschaften um Traudl Schauberger zur TGW, die, ergänzt durch den eigenen Nachwuchs, 1991 in Berlin den zweiten Platz bei der deutschen Meisterschaft belegte. Robert Daumann, später auch Abteilungsleiter, wurde Bezirksvorsitzender in Unterfranken, Georg Bleisteiner Sport- und Spielwart im Hauptverein. Nachdem die Männer unter Manfred Fink bayerisches Format gewonnen hatten, klopften sie um den großartigen Amerikaner Tony Petrarca und den slowakischen Trainer Arpas sogar an die Tür zur Zweiten Bundesliga. Doch die Chance wurde aus finanziellen Gründen nicht wahrgenommen.

 

TGW - eine große Familie

Die 90er-Jahre waren durch sportlich solide Leistungen geprägt, vor allem aber durch einen großen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften. Höchste Priorität galt der Jugendarbeit. Bis heute haben wir es geschafft, vor allem im Bereich der männlichen Jugend durch den Einsatz hochqualifizierter Trainer eine durch alle Jahrgänge gehende erfolgreiche Jugendarbeit zu gestalten. Im Mädchenbereich sind wir zur Zeit dabei, die entstandenen Lücken zu schließen. Mit Sylvia Behnke und Jasmin Fantl haben wir unermüdlich kämpfende Trainerinnen, die trotz der schwierigen Lage immer wieder neue Spielerinnen hervorbringen.

 

2006 - Damen 1 - Das Aushängeschild über Jahre

Gerade die 1.Damenmannschaft war in den letzten Jahren das Aushängeschild der Abteilung. Mit stabilen Leistungen konnten sich unsere Mädels in der 1. Regionalliga etablieren. Vor der Jubiläumssaison standen wir jedoch mit der Rücken zur Wand. 2 Abgänge zur DJK Würzburg und kein Trainer. Schließlich konnten wir einen alten Weggefährten der TGW wieder für uns gewinnen. Ludovit Karpil, ein sehr erfahrener Trainer machte aus unseren Damen gleich in der ersten Saison einen Aufstiegskandidaten, scheiterte jedoch knapp. In der Saison 2005/2006 folgte jedoch ein überragender Durchmarsch (ohne Niederlage) in die 2. DBBL. Diesmal konnten und wollten wir uns die einmalige Chance nicht nehmen lassen.

 

2006 - Herren 1 - Eine Mannschaft im kommen

Im Herrenbereich mussten wir leider gewaltig Federn lassen. Nachdem der Aufstieg in die 2. Liga 91/92 nicht realisiert werden konnte, fand ein langsamer, aber stetiger Niedergang statt. Schließlich wurde unter der Leitung von Werner Brust ein Schnitt gemacht und konsequent auf Jugendarbeit gesetzt. Das hatte zwar vorerst den Abstieg bis in die Bezirksliga zufolge, jedoch konnten wir im Jubiläumsjahr mit einer überragenden Leistung den Aufstieg in die Oberliga schaffen. In der folgenden Saison konnte der Aufstieg erfolgreich gesichert werden.

 

Der Umbruch in der Abteilungsleitung

2002 vollzog sich auch in der Abteilungsführung ein Wechsel. Mit Elmar Weißenberger und Horst Mayer traten "die zwei alten" Abteilungsleiter ihren wohlverdienten Ruhestand an. Mit Dietmar Wagenschein und Jürgen Cymara wurde ein Generationenwechsel vollzogen. Mit Jo Brust als Finanzministerin und Werner Brust als Verantwortlicher für den Spielbetrieb haben wir an altbewährten, kompetenten und treuen Herzen unserer Abteilung festgehalten.

Der Schwung der aus diesem Umbruch kam nahmen wir mit und setzten weiterhin konsequent auf die Jugendarbeit. Trotz der immer schlechter werdenden finanziellen Unterstützung durch Stadt und Land haben sich die Basketballer zur größten Abteilung in der TGW gemausert.

 

Saison 2006 / 2007

Der Aufstieg der 1. Damen in die 2. Bundesliga konnte Dank unserer Sponsoren Maxi DSL, TNT Express und J.Wolf gestemmt werden. Im Sommer haben wir die Damen der DJK und TGW vereint und streben den Klassenerhalt an. Bei den Herren sieht es in der Oberliga nach Aufstieg in die 2. Regionalliga aus. In Summe haben wir 7 Senioren- und 10 Jugendmannschaften. Unser Basketballcamp ist nach wie vor ein Renner :-))

 

Saisonrückblick 2007/2008

Die Saison 2007 - 2008 war zweifelsohne wiedereinmal sehr erfolgreich für die Basketballabteilung. Der stetige Mitgliederzuwachs der Jahre zuvor setzte sich fort, sodass wir an der magischen 300er Grenze kratzen. Diese Zahl ist gleichzeitig Fluch und Segen. Auf der einen Seite müssen wir die große Zahl an Kindern und Jugendlichen in den Teams so koordinieren, dass ein vernünftiger Trainingsbetrieb möglich ist, auf der anderen Seite bestätigt diese Zahl die gute Arbeit und die Qualität der Trainer. In der letzten Saison hatten wir 23 gemeldete Mannschaften, davon "nur" 8 im Erwachsenenbereich. Das Ende der Hallenkapazitäten war erreicht. Aus diesem Grund mussten wir in der letzten Saison vermehrt in das Nikezentrum ausweichen. Das sollte uns jedoch nicht abhalten, die Arbeit fortzusetzen, denn Erfolge gab es einige. Die U16 Mädels qualifizierten sich für die nordbayrische Meisterschaft, konnten dort dann leider nicht teilnehmen, da der BBV die Spiele auf das erste Osterferienwochenende legte. Die U16 Jungs kamen sogar noch 2 Schritte weiter und schafften den überraschenden Sprung unter die TOP 8 in Bayern. Die gute Arbeit der letzten Jahre zahlt sich immer mehr aus. Unser Ziel, mit eigenen Spielern im Seniorenbereich erfolgreich zu sein, war bereits in der letzten Saison spürbar. Die ausschließlich aus Jugendlichen gegründete Herren 5 dominierte ihre Klasse und stieg mit nur einer Niederlage auf. Auch die in der Vorsaison knapp gescheiterte Herren 3 errang ungeschlagen die Meisterschaft und stieg in die Bezirksliga auf. Das Ziel der Herren 1 als Aufsteiger in die 2. RL war der Klassenerhalt. Bestenfalls wäre Platz 4 zu erreichen. Als am Ende Platz 3 zu buche stand war nicht nur Trainer und Team überrascht, sondern auch das eine oder andere 50 Liter-Faß wurde dadurch beim Sommerfest gespendet. "Must be the MANI"  Der absolute Saisonhöhepunkt war jedoch das Bayernpokalfinale der Herren 1 gegen die Dachau Spurs. Über 400 Zuschauer sahen ein Spiel, dass in die Geschichte der Abteilung eingegangen ist. Zwar ging das Spiel gegen das Team der 1. RL knapp verloren, aber die Moral und der Kampfgeist unserer Mannschaft zeigte, zu was die Jungs fähig sind. Ihr habt die Zuschauer beeindruckt !!!

Das sich die Geschichte wiederholen kann, zeigten unsere Damen 1. Ebenso wie vor 2 Jahren steigt unser Team ungeschlagen in die 2. Bundesliga auf. Selbst in der Aufstiegsrunde wurden die Gegner mit über 25 Punkten Unterschied im Schnitt geschlagen. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt euch den 2. Anlauf in die 2. DBBL verdient.

Am 10. April fand die Abteilungsversammlung statt. Bei nur 20 anwesenden Mitgliedern verlief die Versammlung entsprechend der Tagesordnung. Das Team der Abteilungsleitung bleib nahezu unverändert. Dietmar Wagenschein stellte sich als einziger aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl als Stellvertreter. Mit Markus Krank war ein relativ neues Gesicht in der Abteilung bereit, Verantwortung zu übernehmen. Er wurde wie auch alle anderen einstimmig in sein Amt als stellvertretender Abteilungsleiter gewählt. (Siehe Bild: h.v.l. Kristina Jordan (Jugend), Werner Brust (techn. Leiter), Markus Krank (2. AL), Mani Graus, Jo Brust (Finanzen), Jürgen Cymara (AL), v.v.l: Christoph Jordan (Jugend), Luca, Dietmar Wagenschein Danke euch allen für euren Einsatz.

 

Das "All in one Turnier" , dass zum dritten Mal stattfand war auch in diesem Jahr ein würdiger Saisonabschluß. 8 Mannschaften mit je 8 Spielern kämpften um den Sieg, wobei das Team von Jörg Futter zum ersten Mal den Wanderpokal gewann. Mit Dreier - und Dunkingcontest, sowie der anschließenden Siegerehrung hatte der sportliche Teil einen würdigen Rahmen. Die Organisatoren Simon Wagner, Andy Lorenz, Christoph Herrler, Gerrit Dworrok, Jörg Futter und Markus Krank haben wiedereinmal gezeigt, das unsere Abteilung lebt. Wie lange anschließend noch gefeiert wurde ist unklar. Eins steht fest. Die Basketballabteilung ist eine große Familie, die es nicht nur versteht Meisterschaften zu erringen, sondern diese auch gebührend zu feiern. Ein Dank noch mal allen Spendern und Helfern.

Die neue Saison wirft ihre Schatten bereits voraus. Wie auch vor 2 Jahren wartet mit der 2. DBBL eine echte sportliche und organisatorische Herausforderung. Unser Trainerteam Christian Recker und Werner Brust wurden um einen großen Namen im Würzburger Basketball ergänzt. Klaus Perneker wird in der kommenden Saison das Kommando an der Seitenlinie haben und unser Team zum erhofften Klassenerhalt führen. Es soll ein Würzburger Projekt werden, dass organisatorisch im TGW - Sportzentrum angesiedelt ist und unter dem Namen " TG Ladybaskets Würzburg" in die Saison startet. Das alles unter einen Hut zu bringen wird sicherlich nicht einfach, aber unser Trainerteam ist erfahren genug, um auch diese Aufgabe zu lösen. Der Name Ladybaskets deutet eine weitere Neuerung in der kommenden Saison an. Die TGW wird Kooperationspartner der Würzburg Baskets und wird dadurch von der finanziellen Seite etwas entlastet. Die Vermarktung unserer ersten Herren und Damenmannschaft wird zum Teil durch die Verantwortlichen der Baskets übernommen. Das Team von Ferdl Michel wird dadurch keineswegs zurückgestuft, denn an unseren Zielen und Grundsätzen hat sich nichts geändert. Ein junges Team, dass offen ist nach außen, soll unseren Weg in die 1. Regionalliga fortsetzen und für den einen oder anderen ein Sprungbrett in die mögliche 2. Bundesliga sein.

Natürlich liegt unser Augenmerk nicht nur auf den Seniorenmannschaften, auch wenn diese gemeinsam mit unserem wiedereinmal vollständig ausgebuchten BASKETBALLCAMP den Jugendbereich finanzieren. Etwa 1/3 unseres Jahresetats wird hierbei in die Trainer investiert. Dieser Wert deutet an, dass die Jugendarbeit weiterhin unser Steckenpferd bleiben wird und muß.  Aber auch bei unseren Jugendlichen werden wir die Zusammenarbeit mit den Baskets forcieren. Der neu gegründete Baskets e.V. soll ein wichtiges, bei uns noch fehlendes Standbein bilden. Die Eliteförderung besonders begabter und leistungsstarker Jugendlicher wird hier voran getrieben. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir diese Kids abgeben, sondern es werden, soweit die schulischen Leistungen nicht darunter leiden, zusätzliche Trainings stattfinden. Dies betrifft vorerst die Jungs der U14, U16 und U18. Die Spieler starten dann zusätzlich bei den Würzburg Baskets in die Saison, es wird jedoch auf die Eltern kein weiterer Mitgliedsbeitrag zukommen, da dieser durch den Baskets e.V. gesponsort wird. Die Entwicklung im Sport macht auch vor uns nicht halt. Mittlerweile haben wir eine Größe erreicht, die ein Einzelkämpferdasein nicht mehr möglich macht. Als Verein mussten wir uns zwischen 2 Wegen entscheiden. Entweder wir entscheiden uns für einen Aufnahmestopp an neuen Mitgliedern im Jugendbereich oder wir arbeiten mit den Würzburger Vereinen zusammen. Ich denke das wir als gemeinnütziger Verein den richtigen Weg gewählt haben.

Ich freue mich auf die kommende Saison, die sicher wieder nicht arm an Überraschungen sein wird und bitte auf diesem Wege um eure Unterstützung als Helfer, Trainer, Zuschauer oder einfach nur als Mitglied.

 

2008-2009 - Diesmal stehen die Herren im Mittelpunkt

 

Wer geglaubt hat, eine Steigerung zur Saison 2007-2008 ist nicht möglich, hat sich getäuscht. Die Ladybaskets starteten in Liga 2 durch als wären sie seit Jahren dabei und die Herren 1 und Herren 2 mischten ihre Ligen gehörig auf.
Ganz sicher, wie es bei den Damen laufen würde war sich niemand, außer den Trainern. Christian Recker, Klaus Perneker und Werner Brust waren sich einig. "Mit dem Abstieg werden wir nichts zu tun haben." Ich persönlich sah die Sache etwas anders, da wir auch vor 2 Jahren eine sehr gute Mannschaft hatten und von Anfang an gegen den Abstieg spielten. Das Team hat mich eines Besseren belehrt und mit Herz und Leidenschaft erfahrene Zweitligamannschaften aus der Halle gefegt. Eine echte Mannschaft haben die Trainer aufgebaut, die mit Cait Haggarty und Janet Hatfield vervollständigt wurde. Beide haben sich mit ihrer netten und positiven Art sofort in die Mannschaft integriert und auf ganzer Linie überzeugt. Wie der erreichte Platz 5 am Ende der Saison zu bewerten ist, fällt schwer und vor allem wird es die verschiedensten Meinungen geben. Wenn man am letzten Spieltag von dem vierten Playoffplatz verdrängt wird, denn von Beginn an inne hatte,  muss man enttäuscht sein. Wird das Endergebnis jedoch mit den Augen eines Aufsteigers betrachtet, so herrscht Zufriedenheit bei allen Verantwortlichen.

Was in der vergangenen Saison bei den Herren 1 und Herren 2 passiert ist, lässt sich kaum erklären. Beide Mannschaften verloren über den Sommer Spieler und hatten einen Umbruch zu bewältigen. Während Ferdl Michels Team Chris Gabold und Nico Schwartz ersetzen musste , war es bei Amir Tabrizi, dem neuen Trainer der Herren 2, nahezu die komplette Mannschaft. Amir und ich einigten uns auf "Nichtabstieg" als Saisonziel, schließlich waren es im Juli gerade mal drei Spieler, die zur Verfügung standen. Vor diesem Hintergrund  verdient der erreichte 2. Platz in der Oberliga Nord den höchsten Respekt, denn wahrscheinlich wird es Amir's  Geheimnis bleiben, wie er es geschafft hat, in einem Monat so ein Team aus dem Boden zu stampfen.
Die Herren der 2. Regionalliga legten ein filmreifes Saisonfinale hin und wurden Meister ihrer Spielklasse. Gerade mal einen Korbpunkt waren unsere Jungs im direkten Vergleich besser als der punktgleiche, unterfränkische Konkurrent aus Schweinfurt. Das Ziel 1. Regionalliga, dass vor drei Jahren ausgegeben wurde, ist nun schneller erreicht worden als erwartet. Ferdl ist mit der Mannschaft zweimal in drei Jahren aufgestiegen und hat die innerhalb der TGW höchstmögliche Klasse erreicht. Das wir mit 12 Minuspunkten noch Meister wurden, könnte als Glück bezeichnet werden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Vorrunde äußerst durchwachsen verlief und die Trainingsbeteiligung häufig zu wünschen übrig lies. Ich bin trotzdem davon überzeugt, dass wir verdient Meister wurden, denn die minimale Chance auf den Titel, die in der Rückrunde entstand, wurde ausgenutzt und alle starken Gegner aus dem Weg geräumt. Herzlichen Glückwunsch !!!

Wie in allen Vereinen, so sind auch bei uns die ersten Mannschaften im Seniorenbereich die Aushängeschilder. Was sich jedoch dahinter tut und wie sich unsere Jugendarbeit entwickelt, muss alle Verantwortlichen und Trainer der Abteilung stolz machen.  Für die TGW gingen in der vergangenen Saison 21 Mannschaften an den Start und 356 Mitglieder zählte die Abteilung. Der oft schwierige Spagat zwischen Leistungssport und Breitensport ist uns auch in diesem Jahr wieder gelungen. Diese Zahlen zeigen auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Trainern, Verantwortlichen, Helfern, Fans und allen Mitgliedern bedanken. Man kann es nicht oft genug sagen, dass ohne das viel gescholtene Ehrenamt alles zusammenbrechen würde.

Jürgen Cymara

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